Nicole Bangel - Yogalehrerin und waldbegeisterte Biologin


Nicole Bangel sitzt in der Hocke im Wald.

 

Aufgewachsen bin ich am Rand des Schwäbisch-Fränkischen Waldes.

 

Von Kind an war ich fasziniert von allem was im Wald so kreucht und fleucht. Der Wald war mein Abenteuerspielplatz. Die Bäume waren Kletterpark, Versteck und Seelentröster zugleich.

 

Seit über 20 Jahren lebe ich nun in Grünsfeld und erkunde die umliegenden Wälder.

 

 


Studium und Beruf

Während meines Studiums der Biologie widmete ich mich sowohl dem Pflanzenreich, als auch den Funktionen des menschlichen Körpers. Die anschließende Außendienst- und Schulungstätigkeit weckte mein Interesse an der Gesundheit und Gesunderhaltung des Menschen. Neben meiner Yogalehrertätigkeit arbeite ich in einer Baumschule und kann hier mein Wissen als Biologin mit meiner Freude am Gestalten naturnaher Gärten verbinden. 


Yogaweg und Berufung

Mein Yogaweg begann vor mehr als zwanzig Jahren mit einem Yogaseminar bei Jutta Pinter-Neise in der Provence. Diese erste Yogaerfahrung konnte ich in den folgenden Jahren durch die Teilnahme an Kursen und Seminaren Yogaschule Höss in Herrenberg erweitern und vertiefen. Schnell erkannte ich, dass meine Yogapraxis mir in meinem unsteten Alltag innere Stabilität verleiht und mir hilft gelassener mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen.

 

Die vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU absolvierte ich an der Yogaakademie Stuttgart, einer Ausbildungsschule des Berufsverbandes der Yogalehrenden in Deutschland e.V. (BDYoga) und schuf damit die Grundlage um die wunderbaren Erfahrungen, die ich auf dem Yogaweg machen durfte, auch weitergeben zu können. Seit fünfzehn Jahren unterrichte ich Yoga bei verschiedenen Anbietern.

 

Meine Indienreise nach Dharamsala in Nordindien im Jahr 2018 war geprägt von zahlreichen wunderbaren und wertvollen Erfahrungen und Begegnungen. Ich war gleichermaßen fasziniert von der bunten Kultur, den Wäldern an den Ausläufern des Himalaya und dem Tempel des Dalai Lama. Mitgefühl für alle Wesen zu entwickeln ist ein zentrales Element der Lehre des tibetischen Buddhismus. 

Ein überdachter Außenbereich getragen von Säulen. Dazwischen ein Baumstamm, der durch eine Öffnung in Boden und Dach wächst.
Mitgefühl für alle Wesen: Im Tempel des Dalai Lama in Dharamsala, Nordindien wurden lebende Bäume harmonisch in das Bauwerk integriert.